Ich habe einen Schatz gefunden – Die Popformel

Viele Musiker glühen, wenn man sich mit ihnen über das unterhält was da so alles in den Charts ist. Aktuelles Beispiel: Mando Diao mit Dance with Somebody

Mando Diao sagen selber, „Dance With Somebody“ ist die simpelste Nummer, die sie je geschrieben hätten. Und: der Song ist gleichzeitig ihr größter kommerzieller Erfolg. Für manchen Musiker ein Grund für einen Gehirnlappenabriss. Aber – ich fühle mich bestätigt in meiner kleinen, nicht-verifizierten und ernüchternden Poptheorie. Die Formel:

Kommerzieller Erfolg ist 50 Prozent Wille, 45 Prozent Vermarktung, 3 Prozent Technik und 2 Prozent Kunst.

So. Jetzt bin ich unbeliebt. Und: Ich mag Dance With Somebody sehr, wegen seiner Einfachheit.

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5 Antworten

  1. Wichtig ist doch: Man macht Musik ja nicht für andere Musiker, sondern für die Mehrheit da draußen. Und denen ist egal, wie lange jemand an einem Lied geschrieben hat, ob die Tonart dreimal wechselt oder ob die Snare mehr Hall vertragen hätte.
    Die wollen tanzen … with somebody!

    • Ich gebe Dir absolut recht. Es gibt sehr viele brilliante Musiker – und eben diese Brillianz ist oft das Problem.

  2. Ehrlich gesagt gingen Mando Diao bisher voll an mir vorbei. Bis ein Kumpel mich damit „erpresste“ mit ihm auf das nächste Konzert hier in Berlin zu gehen. Im Gegenzug geht er mit mir zu Franz Ferdinand.
    Was ich eigentlich sagen wollte ist das der Titel „Dance With Somebody“ richtig toll ist.
    Ist es denn nicht meistens so, dass gerade die simplen Dinge, es muss nicht nur Musik sein, oftmals auch die erfolgreichsten sind? ;)

    • Absolut. Ein schönes Beispiel sind Google, Apple und Aldi. Alles sehr simpel gedacht und außerdem liebe ich es, Google, Apple und Aldi in einer Reihe zu nennen:-)

  3. *hehe* „Google, Apple und Aldi“ wirklich gute Komposition ;)
    Das sind wahrscheinlich die Firmen, die irgendwann in naher Zukunft neben Walmart, Microsoft & Unilever übrig bleiben.

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