Noch 100 Meter bis zur Wand

Bei meinen endlosen Debatten zum Thema „Wie soll der Deutschpopjunge klingen“ kam ganz oft das Wort „Referenz“. Also so in der Art: „Gibt es ne Band, von der Du die Produktion gut findest? Gib mir mal ne Referenz“
Ich habe die vage, äußerst zarte Vermutung, wer die Referenzband für die Band Luxuslärm gewesen sein könnte – also eventuell. Hier ein Radiohit von Juli – äh – Luxuslärm.

Natürlich ist gut kopiert immer noch besser, als schlecht selber gemacht – und über künstlerischen Anspruch müssen wir uns nicht unterhalten, wenn es darum geht, Geld zu verdienen. Ich finde sogar, dass so ein Produkt wie Luxuslärm unter´m Strich recht mutig ist: schließlich gibt es ja schon Juli und Silbermond. Offenbar war der Markt da nicht übersättigt.  Gut gemacht.

Herzlichst,

Ihr Herbert Naidoo-Ich-Und-Ärzte-Grönehagen

Und: Danke an den Twitterer galloneb für einen freundlichen Hinweis.

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2 Antworten

  1. Moin. Die Ähnlichkeit von „1000 km bis zum Meer“ und „Perfekte Welle“ von Juli ist mir auch sofort aufgefallen.

    http://weblog.micha-schmidt.net/2008/12/14/luxuslaerm/

    Bei den anderen Liedern sind die Anleihen zum Glück nciht ganz so offensichtlich. ;-)

  2. Hey, ja, die beiden Lieder lassen in der Tat Vergleiche zu, live merkt man jedoch, dass Luxuslärm in eine völlig andere Richtung geht und das ausgesprochen gut! Man sollte das neue Album abwarten und jungen Künstelern die Chance geben sich zu entwickeln…
    Hier ein unplugged-live-Mitschnitt, der mit Ähnlichkeiten aufräumt:

    Bestes, Jannis

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